Zero-Trust-Sicherheitsarchitektur

Moderne Netzwerksicherheit nach dem Zero-Trust-Prinzip: Jeder Zugriff wird verifiziert, nichts wird blind vertraut. BSI-konform, mit lückenlosem Audit-Trail und kontinuierlichem Bedrohungs-Monitoring.

Worum es geht

Klassische Netzwerksicherheit funktioniert nach dem Burg-und-Graben-Prinzip: Außen die Firewall, innen das vertrauenswürdige Netz. Sobald jemand drin ist, kann er sich frei bewegen. Dieses Modell ist gescheitert. Moderne Angriffe – Ransomware, Supply-Chain-Kompromittierungen, Insider-Threats – machen sich genau diese Annahme zunutze.

Zero Trust dreht das Modell um: Niemand wird vertraut, nur weil er bereits im Netz ist. Jeder Zugriff – egal von wem, egal von wo – wird einzeln verifiziert. Das klingt aufwendig, ist aber mit den richtigen Werkzeugen praktikabel und für mittelständische Organisationen umsetzbar.

Was ist enthalten

01. Architektur-Design

Maßgeschneidertes Zero-Trust-Modell für Ihre Organisation. Wir analysieren Ihre kritischen Daten, Anwendungen und Benutzerrollen und entwerfen eine Architektur mit Mikrosegmentierung, definierten Trust-Zonen und konsequentem Least-Privilege-Prinzip. Das Design ist der wichtigste Schritt – schlechte Architektur lässt sich später nur schwer korrigieren.

02. Netzwerk-Segmentierung

Trennung kritischer Bereiche durch firewall-basierte Mikrosegmente und durchdachte VLAN-Strategien. Buchhaltung, Entwicklung, HR und Verwaltung erhalten getrennte Zonen, die nur über klar definierte und protokollierte Schnittstellen kommunizieren. Ein kompromittierter Arbeitsplatz reißt nicht das ganze Netz mit.

03. Identity-Management

Zentrale Authentifizierung mit Single Sign-On, rollenbasierter Zugriffskontrolle und MFA-Pflicht für sensitive Anwendungen. Keycloak als Open-Source-Alternative zu Okta oder Azure AD – mit voller Kontrolle über Verzeichnisstrukturen, Authentifizierungsflows und Audit-Daten.

04. MFA-Rollout

Hardware-Token (FIDO2, YubiKey) oder TOTP-basierte Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Mitarbeitenden. Wir planen den Rollout so, dass er nicht zum Helpdesk-Albtraum wird: gestaffelte Einführung, Self-Service-Enrollment, Backup-Mechanismen für verlorene Token.

05. SIEM und Monitoring

Kontinuierliche Sicherheitsüberwachung mit Wazuh, Echtzeit-Alarmierung bei Anomalien und vorgefertigten Incident-Response-Playbooks. Sie sehen nicht nur, dass etwas passiert ist – Sie wissen auch, was zu tun ist, und können das ohne externe Hilfe abarbeiten.

06. Penetrationstests

Regelmäßige interne und externe Tests mit detaillierter Dokumentation und konkreten Behebungsempfehlungen. Wir testen nicht nur einmal nach Implementierung, sondern bauen einen Rhythmus auf – die Bedrohungslage ändert sich, also muss Ihre Verteidigung das auch.

Eingesetzte Open-Source-Komponenten

Für wen ist dieses Konzept geeignet

Typische Eckdaten

Sicherheit ist kein Produkt, sondern ein Prozess. Wir besprechen im Erstgespräch, wo Ihre größten Risiken liegen und welche Maßnahmen das beste Verhältnis aus Aufwand und Wirkung haben.

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